Brügge Aktuell
Brügger Strickcafe

 

 

 

 

 

 

 

 
Wir sehen in unsere Zukunft

 

 

Große Freude auf allen Seiten: Mit einem Richtfest ist am Freitag der Neubau
des Feuerwehrgerätehauses Brügge seiner Vollendung ein wesentliches Stück
näher gerückt. Vom 22. bis 24. August 2014 feiert der Löschzug Brügge seinen
125. Geburtstag, „und den möchten wir dann hier feiern“, sagte Löschzugführer Manfred Dellmann.

Die Chancen dafür stehen gut, denn nun kann der Neubau winterfest gemacht werden.
Zimmermann Eckhard Ross verkündete vom Gerüst aus vor zahlreichen Gästen aus
Feuerwehr, Verwaltung, Politik und Brügger Bürgern den Richtspruch.

Bürgermeister Dieter Dzewas erinnerte in seiner kurzen Ansprache an die Zeit, als
zwischen 1954 und ‘56 das Gerätehaus an der Volmestraße gebaut worden war und
dort DRK, Polizei und Feuerwehr untergebracht waren.
„Da gab es in Brügge noch ein Katastrophenschutzzentrum fürs Volmetal.“

Seit 2005 habe im Etat des städtischen Haushalts ein Betrag gestanden, mit dem das
in die Jahre gekommene Feuerwehrgerätehaus, das auch nicht mehr den neuesten
Erfordernissen entsprach, saniert werden sollte. Dann aber sei die Idee aufgekommen,
doch besser einen Neubau in Angriff zu nehmen. „Eine gute und sachgerechte Entscheidung“,
wie Dzewas betonte, der sich gleichzeitig bei den Feuerwehrleuten für die sehr konstruktive
Mitwirkung bedankte. Sein Dank ging auch an Klaus Holzrichter, den Vorsitzenden des
Fördervereins, für die Unterstützung.

Die Gesamtnutzfläche in Erd- und Obergeschoss beträgt etwa 900 Quadratmeter.
Sechs Einstellplätze für die Einsatzfahrzeuge wird es geben, hinzu kommt der Umkleide-
und Versorgungsbereich sowie ein Schulungsraum. Der Neubau kostet gut zwei Millionen Euro.

 

 

28.11.12  Kleines Volksfest unterm Hochhaus.

Die Brügger haben es tatsächlich geschafft. Seit Mittwochabend 

schmückt eine überaus ansehnliche Weihnachtsbeleuchtung den 
Ortsteil. Der größere Teil der Volmestraße ist festlich ausgeleuchtet. 
Mehr als ein Jahr hatman darauf hingearbeitet, technische und 
organisatorische Dinge geregelt und – ganz wichtig – Spenden 
gesammelt. Denn eines war von vornherein klar: Seitens der Stadt 
Lüdenscheid gibt es Unterstützung, aber angesichts leerer Kassen 
kein Geld. Unternehmen, Geschäftsleute und eben auch viele Bürger 
haben dafür in die Tasche gegriffen. Was gibt’s in Brügge zu sehen? 
1,5 von 2,5 Kilometer Volmestraße durch den Ortsteil sind inzwischen 
mit Leuchten versehen. 17 Elemente wurden angebracht an den insgesamt  
38 Laternenmasten, die man maximal bestücken könnte. Zurzeit erstreckt sich  
die Weihnachtsbeleuchtung von der Einmündung der Lösenbacher Landstraße  
bis kurz vor das Hotel Passmann. Mehr als 700 Euro kostet ein solches Element  
mit aktuellster und Energie sparender LED-Technologie. Etwa 14 000 Euro wurden  
dafür bewegt. Und das hat man im Ortsteil natürlich gefeiert. „Ein richtiges kleines
Volksfest“ nannte Bürgermeister Dieter Dzewas das Stelldichein an der Brügger
Sparkasse mit rund 
200 Besuchern. Kinderpunsch, Glühwein, Waffeln und Bockwurst
 – also die
Palette der vorweihnachtlichen Grundnahrungsmittel – hatte das
Organisationsteam aufgetischt. Bezahlt wurde dafür, auch das typisch für die Brügger
Initiative, was man wollte. 

Das Spendenaufkommen, das ein baumlanger Nikolaus sammeln konnte, war durchaus eindrucksvoll.
Willkommen geheißen wurden die Brügger von einer großen Koalition: 
Drei Ratsfrauen und -herren begrüßten die Besucher vor dem Hochhaus: 
Rüdiger Ochel (CDU), Heidi Skorupa (SPD) und Michael Wülfrath (FDP) 
dankten den Beteiligten und dem Team, das sich um die Leuchten gekümmert hat. 
Unterstützung kam beispielsweise vom Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb 
(STL), wo Yvonne Schubert Fachfrau in Sachen städtischer Beleuchtung ist, von 
Dieter Rotter aus der Abteilung Bauservice, der Firma Jungkurth, die sich bei der 
technischen Abwicklung einbrachte, und Hartmut Rogalske von der Sparkasse als 
Ansprechpartner im Orga-Team.
Der größte Dank gebühre aber den Brüggern selber, machte der Bürgermeister 
deutlich. Es werde bei allen Anliegen immer zuerst nach „der Stadt“ gerufen, 
„aber die Stadt, das sind 75 000 Bürger.“ Brügge habe mit der Weihnachts- 
beleuchtung gezeigt, wie weit man es durch Engagement bringen könne.

 Florian Hesse   
 30.08.12 come-on Bürgermeister: "Keine Planungspanne bei Gerätehaus-Bau"

 

 

Gegen den Vorwurf, dass die Verzögerung beim Bau des Feuerwehr-Gerätehauses
Brügge auf eine Planungs-Panne im Rathaus zurückgeht, wehrte sich am Mittwoch 
Bürgermeister Dieter Dzewas. „Im Gegenteil: Durch das Umsetzen des Gerätehauses
im Plangebiet Brügge-West haben wir eine Planungs-Panne verhindert“,
sagte der Verwaltungschef.
Denn die wäre aus Dzewas’ Sicht perfekt gewesen, wenn das neue Gerätehaus am
vorgesehenen Platz in Brügge-West gestanden und damit die nötigen Platzreserven
für den künftigen Verknüpfungspunkt für Bus und Bahn buchstäblich verbaut hätte.
„Richtig ist, dass das Gerätehaus an alter Stelle schon fertig geplant war“, räumte
Dzewas ein. Aber: „Erst seit Anfang des Jahres wissen wir, dass die Anbindung von
Brügge an Meinerzhagen und damit bis nach Köln bis 2015 kommen kann.“

Danach seien Gespräche mit Fördergebern und dem Zweckverband Ruhr-Lippe
zur Frage, ob die Strecke Brügge-Köln auch befahren wird, nötig gewesen.
Als all das klar war, musste das Gerätehaus laut Dzewas dann auf dem Plan
für Brügge-West zur Seite rücken, was nun einen Zeitverzug von einem halben Jahr bedeute.

Doch angesichts der Chance der Bahnanbindung „dank des Einsatzes von Meinerzhagens
Bürgermeister Erhard Pierlings und des SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas“ sei
diese Zeit in Kauf zu nehmen. Ärgern würden ihn vielmehr die zwei Jahre, die für das
Gerätehaus zuvor verloren gingen, weil aus dem Investorenprojekt im Nachbargebiet
Brügge-Ost nichts wurde. „Da hat uns die aus meiner Sicht sinnlose EU-weite Ausschreibung
die meiste Zeit geraubt.“
 - hgm

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29.08.12 come-on Feuerwehrgerätehaus nicht vor 2013

Weil im Rathaus zu spät auffiel, dass der künftige Bahnhof in Brügge mehr Platz
braucht, musste das dort bereits fertig geplante neue Gerätehaus der Feuerwehr
umgesetzt werden.
Dieser Umstand sorgt nach LN-Informationen dafür, dass der erste Spatenstich
auch in diesem Jahr nicht mehr stattfinden kann. Weitere Folge: Der Neubau
unterliegt dem neuen Haushalt 2013. Würde dieser Etat erst spät im Jahr
beschlossen, dann wäre die Einweihung des Gerätehauses im schlechtesten
Fall sogar erst 2014 möglich.
Am Mittwoch ab 17 Uhr berät der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt im
Ratssaal öffentlich die Beschlussvorlage zur Aufstellung des Bebauungsplans
„Brügge-West“. In diesem Gebiet, dem Bereich um das ehemalige Empfangsgebäude,
soll es neben dem Gerätehaus auch Flächen für die Verknüpfung von Bus und Bahn
wie in Lüdenscheid geben – einschließlich Park & Ride, Bike & Ride und sogar
„Kiss & Ride“. Damit ist Platz für den Umstieg vom geparkten Auto oder Fahrrad
auf Bus und Bahn gemeint, und „Kiss & Ride“ beschreibt auf Neudeutsch das
Absetzen von Fahrgästen aus dem Auto – samt Abschiedsküsschen.
Und zwar, weil der Bahnhof Brügge in zwei Jahren an die Schiene nach Meinerzhagen angeschlossen wird.
Damit wäre der Weg über Marienheide bis nach Köln frei. Somit sind deutlich mehr Fahrgäste
zu erwarten – und das zieht den erhöhten Flächenbedarf am Brügger Bahnhof nach sich.
Warum diese schon länger bestehende Schienenplanung im ersten Entwurf für Brügge-West
nicht berücksichtigt wurde, blieb gestern unklar.
Das Umsetzen des Gerätehauses erforderte nach Auskunft aus dem Rathaus wegen des Schwerlastverkehrs
durch die Feuerwehrfahrzeuge gravierende Umplanungen, das ganze Verfahren musste formal neu anlaufen.
Das kostete offenbar die Zeit, die jetzt die Verlegung des Spatenstichs zur Folge hat. 
Die Brügger Feuerwehrleute müssen inzwischen eine Engelsgeduld aufbringen. In ihrem maroden Gerätehaus
Am Kamp dürfen sie nicht einmal den Schulungsraum nutzen, weil ausgerechnet in 
einem Feuerwehrgebäude
als Brandschutz ein zweiter Rettungsweg fehlt. Schon 2011 wurden ihre 
 Hoffnungen auf eine baldige Lösung
enttäuscht, als ein viel versprechender Investor im benachbarten Plangebiet Brügge-Ost ihr Gerätehaus bauen
wollte –
bis er absprang.

Zum neuen Bebauungsplan Brügge-West zählen nun auch ein Fuß- und Radweg sowie Anpflanzungen entlang
der Volme und ein Tempo-70-Limit auf diesem Abschnitt der Volmestraße. 

Die Flächen dafür mussten deutlich größer ausfallen als ursprünglich geplant.

 Thomas Hagemann

 

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Herbstausgabe - Hallo Volmetal

Im Bereich der Bahnbrache Brügge-Ost soll ein neues Feuerwehrgerätehaus entstehen.
Insgesamt geht es dabei um eine Investition in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.
Das neue zweigeschossige Gebäude im westlichen Teil des Gesamtgrundstücks hätte
eine Größe von etwa 1050 Quadratmetern. Sechs Einsatzfahrzeuge hätten hier Platz.
Eine Werkstatt, ein Lager, ein Schulungsraum und ein Ruheraum würden zudem
eingerichtet.
Sollte kein Investor bei der derzeit laufenden europaweiten Ausschreibung gefunden
werden, müsste das alte Feuerwehrgerätehaus für, so Frank Kuschmirtz, städtischer
Betriebsleiter Zentrale Gebäudewirtschaft, "eine höhere sechsstellige Summe" saniert
werden. Hier gibt es weder einen Sanitärbereich für Frauen, noch sind die Einstellplätze
den modernen, breiteren und höheren Fahrzeugen angepasst.
"Alles in allem sind auf diesem Areal 24000 Quadratmeter - abzüglich des Uferbereichs -
zu vermarkten", erklärt Edgar Weinert, Amtsleiter derstädtischen Wirtschaftsförderung.
Gesucht wird ein Investor, der einen sogenannten Vollsortimenter, also einen Supermarkt
mit Nahrungs- und Genussmitteln, Back- und Fleischwaren im Angebot, errichten will.
Maximal 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfte dieser haben - zuzüglich 400 Quadrat-
metern für einen Getränkemarkt. "Diebezüglich gibt es laut einem Standortgutachten im
Bereich Brügge einen Fehlbedarf", erläutert Weinert.
Alternativ ist aber auch eine Ansiedlung eines bis zu 5ooo Quadratmeter großen Garten-
centers an dieser Stelle denkbar. Letzte Möglichkeit wäre, dass sich dort zwei Märkte aus
den folgenden vier Bereichen ansiedeln: Teppiche und Bodenbeläge, Betten und Matratzen
sowie Tierfutter und Zooartikel.
Die beiden bestehenden Geschäfte - "Garden Art" und Holzhandlung Vöpel - haben
grundsätzlich Interesse, am Standort zu bleiben. "Diese Möglichkeit soll ihnen eröffnet
werden", bekräftigte Wirtschaftsförderer Weinert. Dazu müssten beide aber in neue
Gebäude umziehen. Die neue Platzierung hänge vom Naturkonzept ab, das im Rahmen
des laufenden Ausschreibungsverfahrens erstellt wurde.
Die Anbindung des Geländes soll über eine neue Brücke im unmittelbaren Kreuzungsbereich
der Tal-/Volmestraße erfolgen.      *Koll

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Am 19.08.2009 veröffentlichte die LN :

Kunstrasen für Brügge und Dickenberg

FDP und SPD setzen sich für TuRa Eggenscheid und TuRa Brügge ein.

Die Sportplätze in Brügge und am Dickenberg sollen im kommenden Jahr mit
Kunstrasen bestückt werden. Das wünschen sich zumindest Jens Holzrichter
FDP, und sein SPD-Kollege Harald Metzger. "Die FDP will, das die Sportplätze
Brügge und Dickenberg vorgezogen werden. Außerdem soll uns die Verwaltung
erläutern, warum der Sportplatz Wefelshohl vordringlich ist. Wir sind dagegen
dass dieser Platz 2010 mit Kunstrasen versehen wird", sagte Holzrichter in
einem Gespräch mit den Lüdenscheider Nachrichten.
Über alle drei Plätze solle unvoreingenommen diskutiert werden, schlägt der
FDP-Vorsitzende vor. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass außer Brügge
alle heimischen Bezirksligisten auf Kunstrasen spielen. "TuRa Brügge ist also
im Nachteil", stellt Holzrichter fest. Das gelte auch für die Jugendarbeit, wobei
hier besonders TuRa Eggenscheid betroffen sei. Holzrichter: "Am Dickenberg
läuft der Nachwuchs weg."
Bezüglich eines Kunstrasens am Wefelshohl sei man noch offen, erklärte
dagegen Harald Metzger. "Wenn wir Brügge, Dickenberg und Wefelshohl
bestücken würden, dann hätten wir sechs Kunstrasenplätze in Lüdenscheid.
Dafür wären wir bereit, zwei Sportplätze aufzugeben" betonte der SPD-
Vorsitzende. Die Sportplätze Höh und der Jahnplatz würden nach Ansicht
der Sozialdemokraten in diesem Fall nicht mehr benötigt. "Sechs Kunstrasenplätze
müssten ausreichen, um allen fußballtreibenden Vereinen in Lüdenscheid
eine Spielmöglichkeit zu geben" meinte Metzger.
In jedem Fall sollten die Plätze in Brügge und am Dickenberg vorgezogen werden.
Metzger: "Wenn wir das Geld aus dem Konjunkturpaket II nutzen wollen, stehen
wir unter Zeitdruck."            * Carla Witt

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Am 26.03.2009 veröffentlichte die LN :

Bagger reißen Brügger Bahnhof Stück für Stück ab

Die Baggerschaufel frisst sich unerbittlich ins Dach, Balken und Wände krachen
ineinander. Die Greifzange hebt bestimmte Bauschuttteile in einen Container.
Dem Brügger Bahnhof geht´s an den Kragen. Stück für Stück arbeitet sich der Bagger vor.
Wie berichtet, soll der Abriss des gesamten Komplexes bis Mitte April dauern. Eine
Sanierung des ehemaligen Baudenkmals war Verwaltung und Politik letztlich mit
geschätzten 2,3 Millionen Euro zu teuer. Nach dem Abriss, der "nur" rund 200000 Euro
kostet, soll auf dem Areal ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum entstehen. * Messy

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Am 14.03.2009 veröffentlichte die LN :

Bagger am Bahnhof Brügge - Kritik aus Halver

Das schwere Gerät ist schon vor Ort, in der kommenden Woche macht es dem Brügger
Bahnhofhof entgültig den Garaus. Wie ZGW-Chef Frank Kuschmirtz im Bau- und
Verkehrsausschuß mitteilte, haben die ersten Kleinarbeiten zur Beseitigung des
ehemaligen Baudenkmals und dessen Entkernung schon begonnen. Der Abriss soll
Mitte April beendet sein.
Was dann mit dem Areal passiert, das beschäftigt längst die politischen Gremien - und
das nicht nur in Lüdenscheid. Denn die Pläne, unter anderem einen 1600 Quadratmeter
großen Supermarkt zu errichten, stoßen in der Nachbarstadt Halver auf offene Kritik.
Halvers Bürgermeister Dr. Bernd Eicker hat in einem Schreiben an die Lüdenscheider
Verwaltung darauf hingewiesen, dass der Bau eines solch großen Marktes negative
Auswirkungen auf die Entwicklung der Halveraner Innenstadt haben könnte. Zudem
sei der Bedarf nicht mehr gegeben.
Eicker mahnt in diesem Zusammenhang eine Aktualisierung der Einzelhandelskonzeptes
in der Kreisstadt an.    *omo

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Am 07.03.2009 veröffentlichte die LN :

LIDL reißt ab - und baut neu

Discounter investiert in Brügge. 
Der Lidl-Konzern möchte seinen Markt in Brügge komplett abreißen
und anschließend an gleicher Stelle einen Neubau mit gleicher
Verkaufsfläche errichten lassen. Am Mittwoch wird sich der Bau-
und Verkehrsausschuss hinter verschlossenen Türen mit dem Thema beschäftigen.
Konkret geht's dann unter anderem um den Verkauf eines städtischen Areals
an die Grundstücksgesellschaft, die den Lidl-Markt bauen wird.
Denn wenn der Neubau fertig ist, dann möchte Lidl seinen Kunden auch einen
größeren Parkplatz bieten. Die Verwaltung hat der Grundstücksgesellschaft-
deshalb ein rund 1000 Quadratmeter großes Areal zum Kauf angeboten.
In der Politik gelte der Verkauf als reine Formsache, hieß es gestern.
Neu sind die Pläne des Discounters nicht. Vor einigen Jahren jedoch war Sand
ins Getriebe des Projektes geraten, weil damit auch eine Verlagerung des
benachbarbarten Spielplatzes und der Skateranlage verbunden war. 
Die ursprünglichen Pläne sahen vor, auf dem jetzigen Parkplatz einen Neubau
zu errichten und die Fläche des aktuellen Marktes in einen Parkplatz zu verwandeln.
Wie aus der Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht, wird der Spielplatz
entgegen der früheren Planungen nun allerdings doch nicht umziehen müssen. 
Um den etwas heruntergekommenen Platz herzurichten und mit neuen Spielgeräten
auszustatten, soll die Grundstücksgesellschaft aber 60 000 Euro beisteuern.
In die Pflicht nimmt die Stadt die GeseIlschaft auch bei der Herrichtung einer
Ersatz-Skaterfläche, die gleich neben der neuen Parkplatzfläche entstehen soll.
Ob und - wenn ja - wie der Verkauf während der Abriss- und Neubauarbeiten weitergeht,
geht aus der Beschlussvorlage der Verwaltung nicht hervor. * wil

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Am 02.09.2008 veröffentlichte die LN :

Suche nach Investor für Brügge-Ost beginnt

Die Entwicklung der Bahnbrach Brügge-Ost gewinnt an Fahrt. Während der gemeinsamen
Sitzung de Ausschüsse für Stadtplanung und Umwelt sowie für Bauen und Verkehr brachte
die Politik am Mittwochabend das euroweite Ausschreibungsverfahren hinter verschlossenen
Türen auf den Weg. Der Rat muss diesen Schritt allerdings auch noch bestätigen.
Wie aus der Beschlussvorlage für die Politik, steht der Bau eines Supermarktes sowie eines
Getränkehandels auf dem insgesamt rund 24 000 Quadratmeter großen Areal nach wie vor
ganz oben auf der Prioritätsliste der Verwaltung. Der Supermarkt mit dem Kernsortiment
Nahrungs- und Genussmittel einschließlich Back- und Fleischwaren darf eine maximale
Verkaufsfläche von 1600 Quadratmetern aufweisen, der Getränkehandel ist auf eine Größe
von 400 Quadratmetern begrenzt. Als zusätzliche Option steht der Bau eines Gartencenters
mit einer Verkaufsfläche von maximal 5000 Quadratmetern oder alternativ der Bau von zwei
Fachmärkten - zum Beispiel für Teppiche und Bodenbeläge, Betten und Matratzen oder auch
Tierfutter und Zooartikel - zur Diskussion.
Für die Feuerwehr in Brügge könnte im Zuge der Flächen-Entwicklung übrigens sogar ein neues
Feuerwehrgerätehaus herausspringen. Das aktuelle Gebäude genüge nicht mehr den
Anforderungen, der Wehr käme ein neuer Standort in Brügge-Ost gelegen, heißt es in der
Beschlußvorlage. Und weiter: "Es bietet sich an, hier ein Grundstück (...) vorzusehen.
Klar ist bereits, dass das Geschäft "Garden Art" und die Holzhandlung Vöpel ebenfalls in
Brügge-Ost bleiben werden. Ihnen sollen auf dem Areal adäguate Ersatzflächen angeboten
werden. Da die Anbindung des Geländes über eine neue Brücke im unmittelbaren
Kreuzungsbereich der Talstraße / Volmestraße erfolgen soll, kann Vöpel nicht direkt am
jetzigen Standort bleiben.
Welcher Investor letztendlich den Zuschlag für Brügge-Ost erhält, das will die Verwaltung
in enger Abstimmung mit einem Beirat entscheiden, in dem unter anderem auch Vertreter
der Fraktionen sitzen sollen. Die Verwaltung hat bereits eine Bewertungsmatrix erarbeitet,
mit deren Hilfe der Beirat die Angebote entsprechend beurteilen kann. Nach Angaben der
Stadtverwaltung haben bereits jetzt rund zehn potenzielle Investoren ihr Interesse an der
Entwicklung des Geländes Brügge-Ost angemeldet. *wil

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Die Brügger haben es tatsächlich geschafft. Seit Mittwochabend 
schmückt eine überaus ansehnlicheWeihnachtsbeleuchtung den 
Ortsteil. Der größere Teil der Volmestraße ist festlich ausgeleuchtet. 
Mehr als ein Jahr hatman darauf hingearbeitet, technische und 
organisatorische Dinge geregelt und – ganz wichtig – Spenden 
gesammelt. Denn eines war von vornherein klar: Seitens der Stadt 
Lüdenscheid gibt es Unterstützung, aber angesichts leerer Kassen 
kein Geld. Unternehmen, Geschäftsleute und eben auch viele Bürger 
haben dafür in die Tasche gegriffen. Was gibt’s in Brügge zu sehen? 
1,5 von 2,5 Kilometer Volmestraße durch den Ortsteil sind inzwischen 
mit Leuchten versehen. 17 Elemente wurden angebracht an den insgesamt  
38 Laternenmasten, die man maximal bestücken könnte. Zurzeit erstreckt sich  
die Weihnachtsbeleuchtung von der Einmündung der Lösenbacher Landstraße  
bis kurz vor das Hotel Passmann. Mehr als 700 Euro kostet ein solches Element  
mit aktuellster und Energie sparender LED-Technologie. Etwa 14 000 Euro wurden  
dafür bewegt. Und das hat man im Ortsteil natürlich gefeiert. „Ein richtiges kleines   Volksfest“  nannte Bürgermeister Dieter Dzewas das 
nannte Bürgermeister Dieter Dzewas das Stelldichein an der  Brügger  Sparkasse mit rund  200 Besuchern. 
200 Besuchern. Kinderpunsch, Glühwein, Waffeln und Bockwurst  – also die Palette der  vorweihnachtlichen 
vorweihnachtlichen Grundnahrungsmittel – hatte das  Organisationsteam aufgetischt.  Bezahlt 
Bezahlt wurde dafür, auch das typisch für die  Brügger Initiative, was man wollte.  
Das Spendenaufkommen, das ein baumlanger  Nikolaus sammeln konnte,  war durchaus eindrucksvoll.

Unterstützung vom STL

Willkommen geheißen wurden die Brügger von einer großen Koalition: Drei Ratsfrauen und -herren begrüßten die Besucher vor dem Hochhaus: Rüdiger Ochel (CDU), Heidi Skorupa (SPD) und Michael Wülfrath (FDP) dankten den Beteiligten und dem Team, das sich um die Leuchten gekümmert hat. Unterstützung kam beispielsweise vom Stadtreinigungs-, Transport und Baubetrieb (STL), wo Yvonne Schubert Fachfrau in Sachen städtischer Beleuchtung ist, von Dieter Rotter aus der Abteilung Bauservice, der Firma Jungkurth, die sich bei der technischen Abwicklung einbrachte, und Hartmut Rogalske von der Sparkasse als Ansprechpartner im Orga-Team.

Der größte Dank gebühre aber den Brüggern selber, machte der Bürgermeister
deutlich. Es werde bei allen Anliegen immer zuerst nach „der Stadt“ gerufen,
„aber die Stadt, das sind 75 000Bürger.“ Brügge habe mit der Weihnachts-
beleuchtung gezeigt, wie weit man es durch Engagement bringen könne.

Florian Hesse

30.08.12 come-on Bürgermeister: "Keine Planungspanne bei Gerätehaus-Bau"

 

 

Gegen den Vorwurf, dass die Verzögerung beim Bau des Feuerwehr-Gerätehauses
Brügge auf eine Planungs-Panne im Rathaus zurückgeht, wehrte sich am Mittwoch 
Bürgermeister Dieter Dzewas. „Im Gegenteil: Durch das Umsetzen des Gerätehauses
im Plangebiet Brügge-West haben wir eine Planungs-Panne verhindert“,
sagte der Verwaltungschef.
Denn die wäre aus Dzewas’ Sicht perfekt gewesen, wenn das neue Gerätehaus am
vorgesehenen Platz in Brügge-West gestanden und damit die nötigen Platzreserven
für den künftigen Verknüpfungspunkt für Bus und Bahn buchstäblich verbaut hätte.
„Richtig ist, dass das Gerätehaus an alter Stelle schon fertig geplant war“, räumte
Dzewas ein. Aber: „Erst seit Anfang des Jahres wissen wir, dass die Anbindung von
Brügge an Meinerzhagen und damit bis nach Köln bis 2015 kommen kann.“

Danach seien Gespräche mit Fördergebern und dem Zweckverband Ruhr-Lippe
zur Frage, ob die Strecke Brügge-Köln auch befahren wird, nötig gewesen.
Als all das klar war, musste das Gerätehaus laut Dzewas dann auf dem Plan
für Brügge-West zur Seite rücken, was nun einen Zeitverzug von einem halben Jahr bedeute.

Doch angesichts der Chance der Bahnanbindung „dank des Einsatzes von Meinerzhagens
Bürgermeister Erhard Pierlings und des SPD-Landtagsabgeordneten Gordan Dudas“ sei
diese Zeit in Kauf zu nehmen. Ärgern würden ihn vielmehr die zwei Jahre, die für das
Gerätehaus zuvor verloren gingen, weil aus dem Investorenprojekt im Nachbargebiet
Brügge-Ost nichts wurde. „Da hat uns die aus meiner Sicht sinnlose EU-weite Ausschreibung
die meiste Zeit geraubt.“
 - hgm

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29.08.12 come-on Feuerwehrgerätehaus nicht vor 2013

Weil im Rathaus zu spät auffiel, dass der künftige Bahnhof in Brügge mehr Platz
braucht, musste das dort bereits fertig geplante neue Gerätehaus der Feuerwehr
umgesetzt werden.

Dieser Umstand sorgt nach LN-Informationen dafür, dass der erste Spatenstich
auch in diesem Jahr nicht mehr stattfinden kann. Weitere Folge: Der Neubau
unterliegt dem neuen Haushalt 2013. Würde dieser Etat erst spät im Jahr
beschlossen, dann wäre die Einweihung des Gerätehauses im schlechtesten
Fall sogar erst 2014 möglich.

Am Mittwoch ab 17 Uhr berät der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt im
Ratssaal öffentlich die Beschlussvorlage zur Aufstellung des Bebauungsplans
„Brügge-West“. In diesem Gebiet, dem Bereich um das ehemalige Empfangsgebäude,
soll es neben dem Gerätehaus auch Flächen für die Verknüpfung von Bus und Bahn
wie in Lüdenscheid geben – einschließlich Park & Ride, Bike & Ride und sogar
„Kiss & Ride“. Damit ist Platz für den Umstieg vom geparkten Auto oder Fahrrad
auf Bus und Bahn gemeint, und „Kiss & Ride“ beschreibt auf Neudeutsch das
Absetzen von Fahrgästen aus dem Auto – samt Abschiedsküsschen.

Die Flächen dafür mussten deutlich größer ausfallen als ursprünglich geplant.
Und zwar, weil der Bahnhof Brügge in zwei Jahren an die Schiene nach Meinerzhagen angeschlossen wird.
Damit wäre der Weg über Marienheide bis nach Köln frei. Somit sind deutlich mehr Fahrgäste
zu erwarten – und das zieht den erhöhten Flächenbedarf am Brügger Bahnhof nach sich.
Warum diese schon länger bestehende Schienenplanung im ersten Entwurf für Brügge-West
nicht berücksichtigt wurde, blieb gestern unklar.

Das Umsetzen des Gerätehauses erforderte nach Auskunft aus dem Rathaus wegen des Schwerlastverkehrs durch die Feuerwehrfahrzeuge gravierende Umplanungen, das ganze Verfahren musste formal neu anlaufen. Das kostete offenbar die Zeit, die jetzt die Verlegung des Spatenstichs zur Folge hat. 

Die Brügger Feuerwehrleute müssen inzwischen eine Engelsgeduld aufbringen. In ihrem maroden 
Gerätehaus Am Kamp dürfen sie nicht einmal den Schulungsraum nutzen, weil ausgerechnet in einem Feuerwehrgebäude als Brandschutz ein zweiter Rettungsweg fehlt. Schon 2011 wurden ihre Hoffnungen auf eine baldige Lösung enttäuscht, als ein viel versprechender Investor im benachbarten Plangebiet Brügge-Ost ihr Gerätehaus bauen wollte – bis er absprang.

Zum neuen Bebauungsplan Brügge-West zählen nun auch ein Fuß- und Radweg sowie Anpflanzungen entlang der Volme und ein Tempo-70-Limit auf diesem Abschnitt der Volmestraße. - Thomas Hagemann

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Herbstausgabe - Hallo Volmetal

Im Bereich der Bahnbrache Brügge-Ost soll ein neues Feuerwehrgerätehaus entstehen.
Insgesamt geht es dabei um eine Investition in Höhe von rund 2,2 Millionen Euro.
Das neue zweigeschossige Gebäude im westlichen Teil des Gesamtgrundstücks hätte
eine Größe von etwa 1050 Quadratmetern. Sechs Einsatzfahrzeuge hätten hier Platz.
Eine Werkstatt, ein Lager, ein Schulungsraum und ein Ruheraum würden zudem
eingerichtet.
Sollte kein Investor bei der derzeit laufenden europaweiten Ausschreibung gefunden
werden, müsste das alte Feuerwehrgerätehaus für, so Frank Kuschmirtz, städtischer
Betriebsleiter Zentrale Gebäudewirtschaft, "eine höhere sechsstellige Summe" saniert
werden. Hier gibt es weder einen Sanitärbereich für Frauen, noch sind die Einstellplätze
den modernen, breiteren und höheren Fahrzeugen angepasst.
"Alles in allem sind auf diesem Areal 24000 Quadratmeter - abzüglich des Uferbereichs -
zu vermarkten", erklärt Edgar Weinert, Amtsleiter derstädtischen Wirtschaftsförderung.
Gesucht wird ein Investor, der einen sogenannten Vollsortimenter, also einen Supermarkt
mit Nahrungs- und Genussmitteln, Back- und Fleischwaren im Angebot, errichten will.
Maximal 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche dürfte dieser haben - zuzüglich 400 Quadrat-
metern für einen Getränkemarkt. "Diebezüglich gibt es laut einem Standortgutachten im
Bereich Brügge einen Fehlbedarf", erläutert Weinert.
Alternativ ist aber auch eine Ansiedlung eines bis zu 5ooo Quadratmeter großen Garten-
centers an dieser Stelle denkbar. Letzte Möglichkeit wäre, dass sich dort zwei Märkte aus
den folgenden vier Bereichen ansiedeln: Teppiche und Bodenbeläge, Betten und Matratzen
sowie Tierfutter und Zooartikel.
Die beiden bestehenden Geschäfte - "Garden Art" und Holzhandlung Vöpel - haben
grundsätzlich Interesse, am Standort zu bleiben. "Diese Möglichkeit soll ihnen eröffnet
werden", bekräftigte Wirtschaftsförderer Weinert. Dazu müssten beide aber in neue
Gebäude umziehen. Die neue Platzierung hänge vom Naturkonzept ab, das im Rahmen
des laufenden Ausschreibungsverfahrens erstellt wurde.
Die Anbindung des Geländes soll über eine neue Brücke im unmittelbaren Kreuzungsbereich
der Tal-/Volmestraße erfolgen.      *Koll

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Am 19.08.2009 veröffentlichte die LN :

Kunstrasen für Brügge und Dickenberg

FDP und SPD setzen sich für TuRa Eggenscheid und TuRa Brügge ein.

Die Sportplätze in Brügge und am Dickenberg sollen im kommenden Jahr mit
Kunstrasen bestückt werden. Das wünschen sich zumindest Jens Holzrichter
FDP, und sein SPD-Kollege Harald Metzger. "Die FDP will, das die Sportplätze
Brügge und Dickenberg vorgezogen werden. Außerdem soll uns die Verwaltung
erläutern, warum der Sportplatz Wefelshohl vordringlich ist. Wir sind dagegen
dass dieser Platz 2010 mit Kunstrasen versehen wird", sagte Holzrichter in
einem Gespräch mit den Lüdenscheider Nachrichten.
Über alle drei Plätze solle unvoreingenommen diskutiert werden, schlägt der
FDP-Vorsitzende vor. Dabei müsse berücksichtigt werden, dass außer Brügge
alle heimischen Bezirksligisten auf Kunstrasen spielen. "TuRa Brügge ist also
im Nachteil", stellt Holzrichter fest. Das gelte auch für die Jugendarbeit, wobei
hier besonders TuRa Eggenscheid betroffen sei. Holzrichter: "Am Dickenberg
läuft der Nachwuchs weg."
Bezüglich eines Kunstrasens am Wefelshohl sei man noch offen, erklärte
dagegen Harald Metzger. "Wenn wir Brügge, Dickenberg und Wefelshohl
bestücken würden, dann hätten wir sechs Kunstrasenplätze in Lüdenscheid.
Dafür wären wir bereit, zwei Sportplätze aufzugeben" betonte der SPD-
Vorsitzende. Die Sportplätze Höh und der Jahnplatz würden nach Ansicht
der Sozialdemokraten in diesem Fall nicht mehr benötigt. "Sechs Kunstrasenplätze
müssten ausreichen, um allen fußballtreibenden Vereinen in Lüdenscheid
eine Spielmöglichkeit zu geben" meinte Metzger.
In jedem Fall sollten die Plätze in Brügge und am Dickenberg vorgezogen werden.
Metzger: "Wenn wir das Geld aus dem Konjunkturpaket II nutzen wollen, stehen
wir unter Zeitdruck."            * Carla Witt

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Am 26.03.2009 veröffentlichte die LN :

Bagger reißen Brügger Bahnhof Stück für Stück ab

Die Baggerschaufel frisst sich unerbittlich ins Dach, Balken und Wände krachen
ineinander. Die Greifzange hebt bestimmte Bauschuttteile in einen Container.
Dem Brügger Bahnhof geht´s an den Kragen. Stück für Stück arbeitet sich der Bagger vor.
Wie berichtet, soll der Abriss des gesamten Komplexes bis Mitte April dauern. Eine
Sanierung des ehemaligen Baudenkmals war Verwaltung und Politik letztlich mit
geschätzten 2,3 Millionen Euro zu teuer. Nach dem Abriss, der "nur" rund 200000 Euro
kostet, soll auf dem Areal ein Gewerbe- und Dienstleistungszentrum entstehen. * Messy

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Am 14.03.2009 veröffentlichte die LN :

Bagger am Bahnhof Brügge - Kritik aus Halver

Das schwere Gerät ist schon vor Ort, in der kommenden Woche macht es dem Brügger
Bahnhofhof entgültig den Garaus. Wie ZGW-Chef Frank Kuschmirtz im Bau- und
Verkehrsausschuß mitteilte, haben die ersten Kleinarbeiten zur Beseitigung des
ehemaligen Baudenkmals und dessen Entkernung schon begonnen. Der Abriss soll
Mitte April beendet sein.
Was dann mit dem Areal passiert, das beschäftigt längst die politischen Gremien - und
das nicht nur in Lüdenscheid. Denn die Pläne, unter anderem einen 1600 Quadratmeter
großen Supermarkt zu errichten, stoßen in der Nachbarstadt Halver auf offene Kritik.
Halvers Bürgermeister Dr. Bernd Eicker hat in einem Schreiben an die Lüdenscheider
Verwaltung darauf hingewiesen, dass der Bau eines solch großen Marktes negative
Auswirkungen auf die Entwicklung der Halveraner Innenstadt haben könnte. Zudem
sei der Bedarf nicht mehr gegeben.
Eicker mahnt in diesem Zusammenhang eine Aktualisierung der Einzelhandelskonzeptes
in der Kreisstadt an.    *omo

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Am 07.03.2009 veröffentlichte die LN :

LIDL reißt ab - und baut neu

Discounter investiert in Brügge. 
Der Lidl-Konzern möchte seinen Markt in Brügge komplett abreißen
und anschließend an gleicher Stelle einen Neubau mit gleicher
Verkaufsfläche errichten lassen. Am Mittwoch wird sich der Bau-
und Verkehrsausschuss hinter verschlossenen Türen mit dem Thema beschäftigen.
Konkret geht's dann unter anderem um den Verkauf eines städtischen Areals
an die Grundstücksgesellschaft, die den Lidl-Markt bauen wird.
Denn wenn der Neubau fertig ist, dann möchte Lidl seinen Kunden auch einen
größeren Parkplatz bieten. Die Verwaltung hat der Grundstücksgesellschaft-
deshalb ein rund 1000 Quadratmeter großes Areal zum Kauf angeboten.
In der Politik gelte der Verkauf als reine Formsache, hieß es gestern.
Neu sind die Pläne des Discounters nicht. Vor einigen Jahren jedoch war Sand
ins Getriebe des Projektes geraten, weil damit auch eine Verlagerung des
benachbarbarten Spielplatzes und der Skateranlage verbunden war. 
Die ursprünglichen Pläne sahen vor, auf dem jetzigen Parkplatz einen Neubau
zu errichten und die Fläche des aktuellen Marktes in einen Parkplatz zu verwandeln.
Wie aus der Beschlussvorlage der Verwaltung hervorgeht, wird der Spielplatz
entgegen der früheren Planungen nun allerdings doch nicht umziehen müssen. 
Um den etwas heruntergekommenen Platz herzurichten und mit neuen Spielgeräten
auszustatten, soll die Grundstücksgesellschaft aber 60 000 Euro beisteuern.
In die Pflicht nimmt die Stadt die GeseIlschaft auch bei der Herrichtung einer
Ersatz-Skaterfläche, die gleich neben der neuen Parkplatzfläche entstehen soll.
Ob und - wenn ja - wie der Verkauf während der Abriss- und Neubauarbeiten weitergeht,
geht aus der Beschlussvorlage der Verwaltung nicht hervor. * wil

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Am 02.09.2008 veröffentlichte die LN :

Suche nach Investor für Brügge-Ost beginnt

Die Entwicklung der Bahnbrach Brügge-Ost gewinnt an Fahrt. Während der gemeinsamen
Sitzung de Ausschüsse für Stadtplanung und Umwelt sowie für Bauen und Verkehr brachte
die Politik am Mittwochabend das euroweite Ausschreibungsverfahren hinter verschlossenen
Türen auf den Weg. Der Rat muss diesen Schritt allerdings auch noch bestätigen.
Wie aus der Beschlussvorlage für die Politik, steht der Bau eines Supermarktes sowie eines
Getränkehandels auf dem insgesamt rund 24 000 Quadratmeter großen Areal nach wie vor
ganz oben auf der Prioritätsliste der Verwaltung. Der Supermarkt mit dem Kernsortiment
Nahrungs- und Genussmittel einschließlich Back- und Fleischwaren darf eine maximale
Verkaufsfläche von 1600 Quadratmetern aufweisen, der Getränkehandel ist auf eine Größe
von 400 Quadratmetern begrenzt. Als zusätzliche Option steht der Bau eines Gartencenters
mit einer Verkaufsfläche von maximal 5000 Quadratmetern oder alternativ der Bau von zwei
Fachmärkten - zum Beispiel für Teppiche und Bodenbeläge, Betten und Matratzen oder auch
Tierfutter und Zooartikel - zur Diskussion.
Für die Feuerwehr in Brügge könnte im Zuge der Flächen-Entwicklung übrigens sogar ein neues
Feuerwehrgerätehaus herausspringen. Das aktuelle Gebäude genüge nicht mehr den
Anforderungen, der Wehr käme ein neuer Standort in Brügge-Ost gelegen, heißt es in der
Beschlußvorlage. Und weiter: "Es bietet sich an, hier ein Grundstück (...) vorzusehen.
Klar ist bereits, dass das Geschäft "Garden Art" und die Holzhandlung Vöpel ebenfalls in
Brügge-Ost bleiben werden. Ihnen sollen auf dem Areal adäguate Ersatzflächen angeboten
werden. Da die Anbindung des Geländes über eine neue Brücke im unmittelbaren
Kreuzungsbereich der Talstraße / Volmestraße erfolgen soll, kann Vöpel nicht direkt am
jetzigen Standort bleiben.
Welcher Investor letztendlich den Zuschlag für Brügge-Ost erhält, das will die Verwaltung
in enger Abstimmung mit einem Beirat entscheiden, in dem unter anderem auch Vertreter
der Fraktionen sitzen sollen. Die Verwaltung hat bereits eine Bewertungsmatrix erarbeitet,
mit deren Hilfe der Beirat die Angebote entsprechend beurteilen kann. Nach Angaben der
Stadtverwaltung haben bereits jetzt rund zehn potenzielle Investoren ihr Interesse an der
Entwicklung des Geländes Brügge-Ost angemeldet. *wil

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